Nach dem großartigen Abend im letzten Jahr ist es wieder mal so weit: Akustik Rock von "KNAPP 5" für Euch auf der Bühne des "bei mir".
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt frei
Montag, 11. April
VINYLROCK
Beginn: 19.00 Uhr
Noch einmal:
Rock von der Schallplatte.
Die Musik unseres Lebens,
aufgelegt von Uwe und Karlheinz.
Technik: Uwe, Karlheinz und Herr Berg.
„Analog Musik hören ist wie Ferrari fahren: Teuer, unvernünftig und unzeitgemäß. Aber es hat Stil.“ Steffen Willmer
Was mein Leben reicher macht: Schallplatten hören, Musik zum Anfassen. Nicht, um sie zu gebrauchen und im Datendschungel sterben zu lassen, sondern um sie zu erleben und zu würdigen! Constantin Timm
Analog Musik hören ist weder "fast music" noch "music to go" oder fremdbestimmende Schalltapete. Von Vinyl abgespielte Musik ist die Chance für bewussten, entspannten Hörgenuss. Einfach Luxus. Karlheinz
Elke Schlimbach war Background Sängerin bei Trio Rio, Höhner, Brings, Paveier, Gerd Köster, King Size Dick, Bruce Kapusta, Marie-Luise Nikuta, für Johnny Logan, David Knopfler, Marius Müller-Westernhagen, Andy Borg, Andrea Berg und Peter Hofmann...
Seit Jahren ist sie die ständige Gesangspartnerin von Tommy Engel. Bis 2003 spielte sie diverse weibliche Hauptrollen im Kaiserhof-Theater in Köln unter der Regie von Walter Bockmayer. Danach folgten mehrere große Musical-Produktionen.
Beginn: 20.00 Uhr
Der Osterspaziergang
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!
Johann Wolfgang von Goethe
Faust I
Ein Ostergedicht
Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest
Cornelia mich sitzen lässt?
Das war noch nichts: zu Ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!
Nun freu ich mich auf Pfingsten -
nicht im geringsten!
Heinz Erhardt
Frühlingslied
Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute,
klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.
Zieh hinaus bis an das Haus,
wo die Veilchen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich lass sie grüßen.